Gäubote 24.07.2009

Beim 48er starker Polizeieinsatz

Herrenberg – Die Polizei will beim heute beginnenden 48-Stunden-Festival in Herrenberg deeskalierend wirken, allerdings auch konsequent gegen Straftaten vorgehen.

Mehrere Tausend Besucher werden an diesem Wochenende zu dem in der Re gion größten Umsonst-und-Draußen-Festival in Herrenberg erwartet. Unter den Besuchern sind nach Angaben der Polizei auch wieder viele Jugendliche, für die der Jugendschutz gelte, und damit auch die eine und andere Einschränkung. So dürfen beispielsweise unter 16-Jährige keinen Alkohol trinken, auch gilt für sie und unter 18-jährige Jugendliche ein generelles Rauchverbot. Schnaps, Rum und anderer Branntwein sei für diese Altersgruppe sowieso tabu.

Nicht nur deswegen, sondern dass auch keine anderen Straftaten und Ordnungsstörungen begangen werden, hat die Polizei Herrenberg laut einer Pressemitteilung an diesem Wochenende deutlich mehr Beamte im Einsatz. Mit Zivilstreifen und uniformierten Beamten geht sie bereits “frühzeitig gegen Personen vor, die gegenüber anderen gewaltbereit sind, verbotene Gegenstände dabei haben oder randalieren wollen”.

Der Leiter des Polizeireviers Herrenberg, Michael Leon (GB-Foto/Archiv: Bäuerle), dulde, so der Wortlaut der Stellungnahme aus der Polizeidirektion Böblingen, in seinem Bereich “auch bei dem Festival in diesem Jahr keine Drogen und andere Straftaten”. Er möchte vielmehr, “wie der Veranstalter auch, einen friedlichen und störungsfreien Veranstaltungsverlauf erreichen”. Dazu habe es bereits Absprachen zwischen Polizei und Veranstalter gegeben. Seine Beamten seien angewiesen, “sich deeskalierend zu verhalten, aber bei Krawallmachern und Straftätern konsequent einzuschreiten”. Auch müssen Besucher bei der An- und Abfahrt mit Kontrollen rechnen. Diese beschränken sich nicht nur auf den Straßenverkehr, sondern werden auch auf Bahnhöfen und in Zügen durchgeführt. -pb-

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