Das 48er gibt es mittlerweile seit 1993. Im Jahr 2011 feiert es seinen 18. Geburtstag. Dies deshalb weil im Jahr 2001 kein 48-Stunden-Festival stattgefunden hat. Hier wollen wir eine kleine Übersicht über die Geschichte des 48er geben. Diese ist jedoch noch lange nicht vollständig… aber vielleicht ändert sich das mit der Zeit.
Das 48-Stunden-Festival wurde erstmals 1993, als Nachfolger des „Herrenberger Open-Air“ veranstaltet. Im Laufe der Jahre wuchs das bescheidene Fest zu einer der Hauptattraktionen im regionalen Sommerprogramm heran. Die Idee, 48 Stunden rund um die Uhr zu feiern, wurde eigentlich von einem anderen Jugendhaus geklaut, dass vorher schon ein Fest mit 48 Stunden Non-Stop-Konzert versuchte. Aus 48 Stunden Bands wurde in Herrenberg ein buntes Programm aus Bands (am Abend), Kino & Schwoof (nachts) und Kleinkunst (zwischendurch).
Im Jahr 2000 fand das – vorerst – letzte Festival statt, da das ehrenamtliche Organisationsteam nach sieben Jahren keine Energie mehr hatte. Viele Besucher waren sehr enttäuscht, da es wirklich das „Allerletzte“ gewesen sein sollte. Daraufhin setzten sich eine Hand voll Jugendliche zusammen, um ein alternatives Festival ins Leben zu rufen: die „Burner Days“.
Das Fest war kleiner als das 48-Stunden-Festival und auch deutlich schlechter besucht. Aber man hatte erste Erfahrungen mit der Organisation und Durchführung einer großen Veranstaltung gemacht.
Deshalb wurde beschlossen, das 48-Stunden-Festival wieder zum Leben zu erwecken. Das neue Team veränderte das Konzept des Festivals ein wenig und führte den Namen „48er Festival“ ein, der sich bei den Besuchern längst durch- gesetzt hatte. Seit 1993 konnte nicht nur die Besucherzahl mehr als ver doppelt werden. Mit dem neuen Team hat sich auch das 48er selbst verändert. Am Festivalwochenende spielen mittlerweile über 25 Bands auf zwei Bühnen; eine Mischung aus überregional bekannten Acts und regionalen Newcomern. Jahr für Jahr kommen über 6000 Menschen aus ganz Deutschland zum 48er – und sie wissen warum.