Konvoy

Das Leben ist scheiße intensiv, ob du willst oder nicht. Und da du keine Wahl hast, empfiehlt es sich mitzumachen und abzufeiern. Moritz, Lazslo und Joe sind wieder unterwegs – und zwar schneller, gigantischer, mutiger. Konvoy hat wirklich „alles“ mitgenommen und ein Album produziert, bei dem du im einen Moment noch vor lauter Hoffnung und Euphorie in berauschenden Glückssphären schwebst, und dich gleich im Anschluss, nach einem fiesen Absturz in die kalte Nachtszene in deinem schmutzigen Hoodie verkriechen willst. Die dreiköpfige Band scheut keine Träume und spricht von Hochgefühlen und Luftschlössern genauso impulsiv und selbstbewusst wie von Niederlagen, Ängsten und Zweifeln. In ständiger Bewegung befinden sich die Jungs zwischen Schatten und Licht und wollen alles außer eins: Stehen bleiben. Wer darauf hofft, bei einem Konzert der Dreien seinen Instagram Account mit slicken Selfies aufzufrischen, kann sein Smartphone gleich zu Hause lassen, denn stillstehen is’ nicht. Die Mischung der drei Jungs aus elektronischer Musik, Schlagzeug und roughen Beats trifft die Welt auf den Punkt: Dreckig, weit, bunt. So gegensätzlich und doch im Kern immer zueinanderpassend die Songs sind, so perfekt unperfekt ist auch der hybride Mix aus Elektronik und Organik, der den Sound so interessant macht. Synthies, Subbässe und 808-Drums treffen in ihren Songs auf Schlagzeug, Klavier und Gitarre und schaffen es, sich ihre Gegensätze zunutze zu machen.

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